Vier Debüts, vier Anisfield-Wolf-Preise: Neue Stimmen, schon jetzt unverzichtbar
Vier Bücher. Vier Schriftsteller*innen. Vier Debüts. Können Sie das glauben?
Die Anisfield-Wolf Book Awards 2026 haben gerade ihre Gewinner bekannt gegeben, und es gibt etwas, das sie verbindet: Alle ausgezeichneten Bücher in diesem Jahr sind Erstwerke. Die Jury-Vorsitzende, die Dichterin Natasha Trethewey, beschrieb die Liste mit einem Satz, der bleibt: "Dass jede*r Gewinner*in dieses Jahres ein Debüt ist, macht die Ehrung noch tiefer — neue Stimmen, schon jetzt unverzichtbar."
Die Fakten zuerst: Belletristik, Carrie R. Moore für Make Your Way Home. Sachbuch, Bench Ansfield für Born in Flames — dasselbe Buch, das diese Woche bei den L.A. Times-Preisen Geschichte gewann. Memoir, Sarah Aziza für The Hollow Half: A Memoir of Bodies and Borders. Lyrik, Gbenga Adesina für Death Does Not End at the Sea. Und der Lebenswerk-Preis für Nell Irvin Painter — Historikerin, Malerin, Autorin von The History of White People.
Die Anisfield-Wolf-Preise, seit 1935 von der Cleveland Foundation verwaltet, sind der einzige dotierte Jurypreis in den USA, der sich speziell auf Literatur konzentriert, die das Verständnis von Rasse vertieft und menschliche kulturelle Vielfalt feiert.
Vier Debüts. In einem Jahr, in dem Verträge zunehmend an etablierte Namen gehen, setzte der Anisfield-Wolf auf vier Erstlinge. Das ist kein Zufall. Das ist eine Haltung. Mit welchem fangen Sie an?
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