Was der Spiegel sagte: Caitlin Clarks Kinderbuch und die Literatur der Aspiration
Es gibt einen Spiegel irgendwo in Ames, Iowa, der anscheinend alles verändert hat. Er hing in Caitlin Clarks Kindheitszimmer, und darauf standen die Worte: "Der Unterschied zwischen gewöhnlich und außergewöhnlich ist das kleine EXTRA." Clark las ihn jeden Tag. Mit zweiundzwanzig Jahren wurde sie zur erfolgreichsten Scorerin in der Geschichte der NCAA. Sie transformierte den Frauenbasketball in Amerika. Und jetzt hat sie diesen Spiegel — und das darauf geschriebene Motto — in ein illustriertes Kinderbuch verwandelt.
EXTRAordinary! A Little EXTRA to Reach BIG Dreams (Random House Books for Young Readers, November 2026), illustriert von Adriana Predoi und für Kinder von vier bis acht Jahren gedacht, fügt Clark dem Genre der Promi-Inspirationsbücher hinzu.
Es lohnt sich, über die Beständigkeit dieser Form nachzudenken — das Bilderbuch als Vehikel der Aspiration. Von Äsops Fabeln, die Generationen von Kindern in Ausgaben wie The Complete Fables begegnet sind, bis zu den großen Märchenanthologien wie The Blue Fairy Book hat die Kinderliteratur immer den Charakter geformt.
Clarks Lese-Initiative mit Scholastic wird mehr als 26.000 Schülerinnen und Schüler erreichen. Bücher bringen Kinder zum Lesen; Lesen bringt Kinder weiter. Ob ein Bilderbuch für ein anderes Kind das tun kann, was dieser Spiegel für Clark getan hat — das ist, glaube ich, die wirklich offene Frage.
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