Fatima Bhutto schreibt über eine missbräuchliche Beziehung und eine Bindung an ein Tier. Beides zusammen.
Frage: Wann hat Sie zuletzt ein Memoir zum Nachdenken über etwas gebracht, das Sie nicht erwartet hatten?
Die Los Angeles Review of Books besprach diese Woche Fatima Bhuttos neues Buch — Bhutto ist die Enkelin eines ermordeten pakistanischen Premierministers — und beschreibt ein Werk, das zwei Dinge gleichzeitig untersucht: eine missbräuchliche menschliche Beziehung und eine tragende Verbindung mit etwas Nicht-Menschlichem.
In den letzten Jahren hat es eine Explosion des Schreibens über die Bindung zwischen Menschen und Tieren gegeben — nicht die sentimentale, sondern etwas Kompliziertes: die Frage, was wir über uns selbst lernen, wenn wir Seinsformen beachten, die unserer nicht ähneln.
Bhutto fügt eine Schicht hinzu, die wenige Naturschriftsteller bieten können: die von jemandem, der Schaden von innen kennt, und der im Nicht-Menschlichen nicht Flucht sucht, sondern Verständnis.
Empfohlene Lektüre
Schlagwörter