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Verlage fuettern Ihre Manuskripte in ChatGPT. The Authors Guild ist nicht amusiert.

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James Whitmore
· 3 Min. Lesezeit
Verlage fuettern Ihre Manuskripte in ChatGPT. The Authors Guild ist nicht amusiert.

Eine Tatsache, die Ihre Woche trueben koennte: Irgendwo in einem Verlagshaus hat ein Lektor hoechstwahrscheinlich Teile eines unveroffentlichten Manuskripts in ChatGPT eingefuegt. Er hat es vielleicht Lektorat genannt. Den Autor hat er nicht gefragt.

Das Authors Guild hat diese Woche eine Erklaerung zur stillen Praxis des redaktionellen KI-Einsatzes herausgegeben. Ausloser war ein Bookseller-Bericht, der Lektoren dokumentiert, die Manuskripte ohne Genehmigung in Chatbots hochladen. Die Antwort des Guild war eindeutig: Dies kann eine Verletzung des Urheberrechts oder des Datenschutzrechts des Autors darstellen.

Das Guild fordert nun abgesicherte Modelle mit Schutzmassnahmen und schriftliche Einwilligung des Autors fuer jeden redaktionellen KI-Einsatz. Hachette hat kuerzlich die Veroffentlichung von Shy Girl abgesagt, nachdem KI-generierte Inhalte entdeckt wurden. Autoren: Lesen Sie Ihre Vertraege. Besonders die langweiligen Teile.