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Eine queere Buchhandlung in New York braucht Rettung — jemand versucht es

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Dani Carrasco
· 3 Min. Lesezeit
Eine queere Buchhandlung in New York braucht Rettung — jemand versucht es

Frage: Wie viele queere Buchhandlungen kennst du, die derzeit in Manhattan existieren? Die Antwort war vor dieser Woche eine. Nach dem 30. April könnte es null sein.

Das Bureau of General Services—Queer Division — «das Bureau», für jene, die es kennen und lieben — existiert seit 2012 im LGBTQ Community Center in Greenwich Village. Es wurde von Donnie Jochum und Greg Newton als Raum für Kultur und Gemeinschaft gegründet: nicht nur Bücherregale, sondern Events, Lesungen, ein Ort, an dem queere Literatur kein Nischenangebot, sondern die Hauptsprache ist. Jetzt verlassen Jochum und Newton die Stadt, und das Bureau schließt am 30. April, wenn niemand die Zügel übernimmt.

Diese Person gibt es. Jules Wernersbach, Inhaberin von Hive Mind Books in Bushwick, Brooklyn, hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um bis zum 1. Juni 50.000 Dollar zu sammeln. Das Ziel: das Bureau erwerben, bezahltes Personal in beiden Geschäften einstellen, einen Online-Shop aufbauen und ein Café im Erdgeschoss des Community Centers wiedereröffnen, das vor vier Monaten geschlossen hatte.

Ich möchte kurz innehalten, weil ich sicherstellen möchte, dass wir verstehen, was hier wirklich passiert: Das ist keine nette Geschichte über unabhängige Solidarität. Das ist eine Geschichte, die sich im Jahr 2026 ereignet, während Regierungskürzungen öffentliche Bibliotheken angreifen, während Anti-Trans-Gesetze in Dutzenden von Bundesstaaten verbreitet werden, während der Zugang zu bestimmter Literatur Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen ist. Queere Buchhandlungen sind kein Luxus; sie sind Infrastruktur.

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