Mahmoud Khalil veröffentlicht 2027 Memoiren – das Buch, das die US-Regierung nicht wollte
Die US-Regierung nahm Mahmoud Khalil im März 2026 fest. Er war zu diesem Zeitpunkt legaler Daueraufenthalter, Masterstudent an der Columbia University und das sichtbarste Gesicht der pro-palästinensischen Bewegung auf dem Campus. Die Anklage? Technisch gesehen keine. Der Mechanismus war ein selten angewandtes Statut, das die Ausweisung von Nichtstaatsbürgern erlaubt, die als Bedrohung für die Außenpolitik eingestuft werden. Ein Bundesrichter blockierte die Ausweisung. Der Rechtsstreit ging weiter. Und jetzt, unvermeidlich, gibt es ein Buch.
Khalils Memoiren sind für 2027 geplant. Noch kein Verlag wurde genannt, aber das Thema steht fest: seine ICE-Inhaftierung, die Gerichtsschlachten und was es bedeutet, eine palästinensische Stimme innerhalb einer amerikanischen Institution im derzeitigen politischen Klima zu sein.
Was Khalils Verhaftung darstellte, war der Einsatz des Einwanderungsapparats gegen politischen Ausdruck auf einem Universitätscampus. Der neueste Freedom-to-Write-Index von PEN America vermerkte mit kaum verhohlener Besorgnis, dass die USA 2025 zum ersten Mal in ihrer Jahresliste erschienen, mit Fällen wie dem von Khalil als Begründung.
Der nützliche Vergleich ist Atef Abu Saif, der frühere Kulturminister Gazas, der während der israelischen Bombardierungen ein Tagebuch führte. Dieses Buch — Ich will wach sein, wenn ich sterbe — zeigte, wie man unter Bedrohung mit Disziplin und Klarheit schreibt. Ob Khalils Memoiren der definitive Bericht dieses Moments werden, hängt davon ab, was er zu sagen wählt. Er hat bis 2027 Zeit.
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