Carlos Labbé schrieb den Fußballroman, den niemand wusste, dass er ihn wollte
La parvá von Carlos Labbé kommt in englischer Übersetzung als The Murmuration. Es ist seltsamer als das Thema vermuten lässt — und zu gut, um unbemerkt zu bleiben.
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Artikel mit dem Tag Latin American Literature
La parvá von Carlos Labbé kommt in englischer Übersetzung als The Murmuration. Es ist seltsamer als das Thema vermuten lässt — und zu gut, um unbemerkt zu bleiben.
Mario Vargas Llosa ist der erste nicht frankophone Autor, der in die Académie française aufgenommen wurde — und er kommt nicht, um die französische Kultur zu loben, sondern um mit ihr zu streiten.
Der nicaraguanische Schriftsteller Sergio Ramírez, Cervantes-Preisträger 2017 und seit 2021 im Exil, tritt der Real Academia Española bei.
Bloomsbury hat die erste englischsprachige Biografie von Roberto Bolaño erworben. Was sie gewaltig macht, ist dasselbe, was sie notwendig macht: ein strittiges, mythenbeladenes Nachleben, das Bolaño selbst ein Leben lang konstruiert hat.
Sergio Ramírez, Cervantes-Preisträger und vom Ortega-Regime ins Exil gezwungen, ist der einzige Kandidat für Vargas Llosas leeren Stuhl an der Königlich-Spanischen Akademie. Eine Nominierung, die so viel über Macht erzählt wie über Literatur.
Isabel Allendes neues Memoirenwerk La palabra mágica erscheint zeitgleich mit der Premiere von Das Geisterhaus auf Prime Video. Ein unvergesslicher Moment für die chilenische Schriftstellerin.
Álvaro Enrigue erweckt die Apachería — das verlorene Land zwischen Mexiko und den USA — in einem Roman zum Leben, der zugleich historisches Epos und Akt der Wiedergutmachung ist. Eine Geschichte, die nur von südlich des Rio Grande erzählt werden konnte.
Der chiapanekische Dichter, der nie einen Sockel wollte, feierte diese Woche seinen hundertsten Geburtstag — Mexiko und Spanien ehrten ihn im Abgeordnetenhaus mit Reden über Gaza, über Poesie und darüber, was es bedeutet, nach dem Tod weiterzusprechen. Außerdem: unveröffentlichte Texte und die Bücher, die man jetzt lesen sollte.
Die venezolanische Schriftstellerin Karina Sainz Borgo veröffentlicht Nazarena (Alfaguara, 2026), eine Familiensaga an der Grenze des Erträglichen. Eine Geschichte über Frauen, die Verwüstung überleben — und was dieses Überleben sie kostet.
Vila-Matas, Samanta Schweblin, Nona Fernández und Abad Faciolince sind Finalisten des Aena-Preises 2026 — eine Karte der wichtigsten Strömungen der zeitgenössischen hispanophonen Literatur.